Follow me:
6-Wege_Trotzanfälle, Kleinkinder | Manic Motherhood - Blog für Erziehung, DIY-Anleitungen, Kinder, Basteln, gesunde Ernährung

6 Wege, besser mit Trotzanfällen umzugehen

Wir lieben unsere Kinder über alles, keine Frage. Trotzdem kommt es vor, dass wir mit ihnen in Situationen stecken, von denen wir einfach gern schreiend wegrennen wollen würden. Damit du nicht an deine Grenzen kommst, habe ich hier hilfreiche Tipps, die dir dabei helfen, schwierige Situationen zu meistern.

Tipps für schwierige Situationen

1. Bleib ruhig und sprich mit ruhiger Stimme.
Wenn ich meinen Sohn mit lauter und gestresster Stimme zurechtweise, ist es quasi genau das Gleiche, was er vorher versucht hat mit mir zu tun. Es ist schon sehr frustrierend, wenn dein Gegenüber anscheinend nicht versteht, was du gerade dringend benötigst. Wenn man dann mit seinem Latein am Ende ist, wirft man sich schon mal schreiend auf den Boden – das gilt für dich, aber auch für dein Kind. Also, solange du ruhig bleibst, gibt es mindestens eine Person, die sich vernünftig verhält.

2. Halte die Kommunikation klein
Versuch nicht zu argumentieren bzw. erklär nicht zu viel und stell wenig Fragen. Wenn dein Kind mit der Situation gerade sehr unzufrieden ist, hilft es nicht, wenn du ihm versuchst verständlich zu machen, warum es sich gerade nicht angemessen verhält. Auch detaillierte Fragen können dazu führen, dass es sich noch überforderter fühlt.

Stell dir vor, du erzählst deinem Partner, was du für einen anstrengenden Tag gehabt hast. Dass sich dein Chef echt unsensibel verhalten hat und du dich dadurch echt gekränkt gefühlt hast. Es hilft in diesem Fall nicht, dass dir dein Partner erklärt, dass sein Anliegen und Verhalten jedoch angemessen war. Eigentlich will man doch seine Emotion verdauen und in den Arm genommen werden – das Gleiche gilt für dein Kind auch.

3. Time in und time out
Nach meiner Erfahrung ist es am besten, wenn ich meinen Sohn während eines Zusammenbruchs beruhige und ihm Zeit schenke: Kuscheln, ihm sage, dass ich verstehe, warum er verärgert ist, dass es okay ist, sich wütend zu fühlen, und dass es vorübergehen wird. Etwas Kuscheln, einen Kuss und die daraus folgende ruhigere Situation können wirklich Wunder bewirken.

4. Gib nicht nach
Wenn der Trotzanfall mit der falschen Farbe eines Bechers begann, gib nicht nach. Bitte dein Kind, beim nächsten Mal seine Wünsche zu äußern, und versprich ihm, dass du zuhören wirst. Ändere jedoch nichts, nur damit du dich besser fühlst. Du möchtest ja keinen verwöhnten kleinen Tyrann heranziehen, oder?

5. Besprich die Situation nach dem Zusammenbruch
Sobald dein süßes Baby wieder zurückgekehrt ist und das kleine Monster sich verabschiedet hat, besprich die Situation mit deinem Kind und erinnere es daran, dass es seine Worte verwenden muss, wenn es wütend ist, damit du darauf eingehen kannst.

Ein ganz toller Tipp: Wenn dein Kind dazu neigt, viel zu nörgeln bzw. sich weinerlich oder verärgert zu artikulieren, kannst du ihm bei jedem unangemessenen Ton bitten, eine andere Stimme zu verwenden, da du diese gerade nicht verstehen kannst.

„Kannst du das bitte in einer anderen Stimme wiederholen, ich habe Schwierigkeiten, dich so zu verstehen.“

6. Sei auf die ersten Anzeichen eines Trotzanfalls vorbereitet.
Denk daran, dass ein müdes, hungriges Kleinkind sehr anfällig für Zusammenbrüche ist. Halte es mit gesunden Snacks bei Laune und sorge dafür, dass du den Mittagsschlaf deines Kindes pünktlich einhältst.

Ich weiß, dass es nicht einfach ist, ein Kleinkind zu erziehen, aber der Trotzanfall gehört zu einer wichtigen Phase, in der dein Kind lernt, mit der schwierigen Welt umzugehen!

Alles Liebe,

Share
Previous Post Next Post

You may also like