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Warum vergleichen wir uns mit anderen?

Warum vergleichen wir uns mit anderen?

Durch die sozialen Medien werden wir immer wieder mit den Leben anderer konfrontiert, was uns zum Nachdenken anregt. Bilder von pompösen Hochzeiten, Buchcover, Eigenheimen, Weltreisen und vieles mehr erreicht uns jeden Tag, wenn wir das Tor zu Facebook und Instagram öffnen.

Wir können in den Alltag anderer abtauchen und an fremden Leben teilnehmen. „Müsste ich nicht viel mehr lesen?“, “Zum Fitnessstudio könnte ich auch mal wieder gehen!” und “Warum bin ich eigentlich nicht so kreativ?”

Das Vergleichen mit anderen liegt in unserer Natur. Unterschiede schaffen Information. Als Baby haben wir uns durch das Betrachten von Mitmenschen viel abschauen können, was zu unserer Entwicklung beitrug.

Wir vergleichen uns mit anderen, ohne das wirklich zu realisieren. Es ist ein Automatismus, der uns bereits in der Schule durch Tests begleitet und mit den Erwartungen unserer Eltern an uns nicht unbedingt schwächer wird.

Wir haben das Bedürfnis, uns in unser Umfeld einzuordnen und durch die Vergleiche mit anderen ein möglichst gutes Bild davon zu machen, wo wir stehen.

Soziale Medien bieten uns eine tolle Plattform für Vergleiche, wie sehr sich unser eigener Lebensentwurf von denen unserer Bekannten unterscheidet.

Wir können mit den sozialen Medien auf eine enorme Bandbreite an Informationen zugreifen und eine Masse an Vergleichspersonen heranziehen.

Wenn wir uns mit jemanden vergleichen, den wir für überlegen halten, also jemand der sportlicher, kreativer, klüger, mutiger und erfolgreicher ist, beeinflusst das in den meisten Fällen die Stimmung.

Diese Art des Vergleichens nennen Wissenschaftler Aufwärtsvergleich, weil man sich dabei mit etwas vergleicht, was man für überlegen oder besser hält. Und diese Aufwärtsvergleiche können dazu führen, dass man sich unwohl fühlt.

Es ist jedoch nicht immer der Fall, dass der Aufwärtsvergleich eine negative Auswirkungen hat. Dabei kommt es ganz auf die Person an, die sich vergleicht, auf ihre persönlichen und individuellen Charakteristiken sowie ihre Lebensumstände.

Was die anderen haben, wie sie sich kleiden, was sie lesen, für was oder wen sie sich engagieren, kann einschüchtern, aber im besten Fall inspirieren und dazu motivieren, selbst aktiv zu werden.

Wichtig ist, unter all den verschiedenen Lebensentwürfen den eigenen Weg zu finden. Einen, der zu einem passt, der den eigenen Talenten und Interessen entspricht.

Weiterzukommen im Leben und nicht auf der Stelle stehenzubleiben, gehört zu unseren Bedürfnissen. Daher sollten wir diese Vergleiche positiv für uns nutzen.

Das Vergleichen kann tatsächlich dabei helfen, herauszufinden, was wir wirklich wollen. Es bringt uns immer wieder dazu, unsere eigenen Entscheidungen zu hinterfragen.

Bin ich mit meinem Leben zufrieden? In welchen Bereichen möchte ich mich weiterentwickeln? Was möchte ich in nächster Zukunft erreichen?

Wenn wir unzufrieden mit unserer Situation sind, kann ein Vergleich mit anderen die Möglichkeit sein zu erkennen, was uns fehlt oder was wir für Chancen haben.

Sei dankbar für die Dinge, die du bereits kannst und erreicht hast. Mache dir bewusst, wie gut es dir im Vergleich zu vielen anderen Menschen geht.

Nichts ist besser oder schlechter, nur anders. Bleib bei dir, auf deinem eigenen Weg! Es schadet jedoch nicht, ab und zu woanders vorbeizuschauen, um die Aussicht zu erweitern.

Herzlichst,

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